Gestern war nicht alles besser, aber auch nicht alles, was eine Geschichte hat, muss verstaubt sein. In diesem Sinn:

Ich glaube an das gute alte Buch, an differenzierte, sorgfältig recherchierte Sachbücher, an Romane, die Raum zum Nachdenken lassen, zum Fantasieren, zum Davonfliegen, an verdichtete Sprache, die neue Einsichten und Horizonte vermittelt.

Sabine Schmidt: Journalistin mit den Schwerpunkten Literatur/Buchmarkt und Wissenschaftskommunikation.

Bücher sind aber leider auf dem Rückzug. Genies wie Donald Trump brauchen nur noch ein paar Zeichen, um sich der Welt mitzuteilen, bei Instagram sagen Bilder mehr als tausend Worte, auch Netflix kann Geschichten erzählen – und so manche(r) hat den Buchmarkt ganz hinter sich gelassen: Zwischen 2013 und 2017 ist laut Börsenverein die Zahl der Käufer_innen auf dem Publikumsbuchmarkt um 6,4 Millionen (minus 17,8 Prozent) zurückgegangen.

Dennoch: Bücher haben viel zu sagen, sind wichtig, zumindest können sie wichtig sein. Wie vielseitig, spannend, nachdenkenswert sie sind, darauf bezieht sich der Name Krimisophie. Zugleich spricht er das an, was für mich eine besondere Rolle spielt: Krimis und reflexive Texte, die beide auf ihre Weise Leben und Gesellschaft hinterfragen.

Meine Passion für das geschriebene Wort habe ich zum Beruf machen können: Ich bin Journalistin und schreibe über Bücher. Als Redakteurin habe ich unter anderem für den BücherPick in der Schweiz gearbeitet, für Seite 4 und das Buchjournal. Seit 2012 bin ich als freie Journalistin tätig und schreibe weiterhin über Literatur und den Buchmarkt. Mein zweiter Schwerpunkt ist Wissenschaftskommunikation.

Hier, auf den Krimisophie-Seiten, geht es mir um Bücher, deren Themen mich umtreiben: Selbstbestimmung, Freiheit, Gender…

 

 

Links, über die ich mich sehr freue:

 

Bücher Walther in Stollberg: www.buecher-walther.de; www.buecher-walther.de/krimisophie

 

Buchhandlung Bücherfass in Schaffhausen: https://buecherfass.ch/wp/weihnachtsbrief/