Kein Herz für Kinder

Der Traum von einer wenigstens halbwegs heilen Kindheit bleibt allzu oft ein Traum. Hierzulande ist die Situation zwar besser als in anderen Regionen. Dennoch: Kindheit müsste viel mehr im Fokus sein.
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Die Ungebändigte

Eigensinnige Zauberin statt leicht zu greifender Nymphe: Circe erhält eine Stimme, die Tochter der Okeanide Perse und des Sonnengotts Helios – ein spannender Blick auf jahrtausendealte Legenden.
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Klimawandel

Nach mir die Sintflut – oder doch lieber nicht? Die Ergebnisse von 25 UNO-Klimakonferenzen sind mager, dabei mangelt es nicht an Einsicht und Büchern, wie menschengemachtem Klimawandel Einhalt geboten werden könnte.
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Nordsee-Held

Ein leiser Roman um eine extreme Maßnahme: Ein 62-Jähriger geht in Dover ins Wasser, um durch den Ärmelkanal bis Calais zu schwimmen. Rund 24 Stunden wird er unterwegs sein, frei und doch mit Rettungsanker.
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Schottischer Querkopf

Bei Nummer 22 liegt es nahe: Ian Rankins neuer Band ist keine Krimi-Offenbarung, sondern ein Fall für Fans. Wer etwas Ruhiges für einen entspannten Abend mit schottischem Whisky sucht, mag aber getrost zugreifen.
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Ghetto-Kids

Sensibel, zugleich mit allen Wassern gewaschen und mit dem Darknet vertraut – Nizar Benali weiß, wie Drogenhandel geht, wollte dieser Welt aber eigentlich nur entkommen. Ein etwas anderer Kriminalroman.
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Eisbrecher

Monty Python-Star Michael Palin schreibt über die HMS Erebus, ein Forschungsschiff, das nach der Nordwestpassage suchte und im Jahr 1848 spurlos verschwand. Das Buch ist satirefrei, aber unbedingt ein Lesetipp.
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Sehnsucht

Drei ist ein Roman, sagt der Verlag. Der Bestseller aus Israel schafft es dennoch auf die KrimiBestenliste: Ein außergewöhnliches Buch zwischen den Genres, über Liebe, Einsamkeit, Frauenleben – und Mord.
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Reise zum Ich

Eine außergewöhnliche und spannende Mischung: ein Porträt der Sklaverei im Jahr 1830 auf Barbados, ein Reisebericht mit Jules Verne-Momenten, die Ich-Werdung eines Jungen, der nicht als Mensch vorgesehen war.
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Unberührbar

Erst Bob Dylan, der keine Lust auf die Ehrung hatte, dann die Skandale um das Komitee und jetzt der Streit um Peter Handke: Der Literaturnobelpreis hatte schon bessere Tage, löst aber interessante Fragen aus.
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Sie sind wieder da

Grotesk und politisch unkorrekt ist diese wilde Mischung über Juden und Nazis, die von der Weltherrschaft träumen. Das Internet führt Thomas Meyer gleich mit vor, das übrigens Nazis in Bayern erfunden haben.
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Abseits der Welt

Eine norwegische Insel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Gezeiten, Sturm, Schnee, aber auch helle Sommertage. Das alles findet man einem Roman, der leise, unspektakulär und fesselnd aus der Zeit fällt.
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Naives Trostpflaster

Die Welt wird besser – und bleibt so verstörend, irritierend, brutal, wie sie immer war. Sascha Lobo hält dagegen, will Erkenntnis stiften, Orientierung bieten und setzt auf die Jungen: Sie werden es schon richten.
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Kurs Süd-West

Mit einer Armada von fünf Schiffen brach Magellan vor 500 Jahren in Spanien auf. Er war nicht der erste, der unbekanntes Land erobern und plündern wollte. Einige seiner Männer aber waren die ersten, die um die Erde segelten.
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Zwischen Gut und Böse

Leise, fesselnd und fokussiert auf Fragen, die zu einem klassischen Krimi gehören: Fragen nach Gerechtigkeit und Humanität. Es lohnt sich, den bei uns nicht allzu bekannten australischen Autor Garry Disher zu entdecken.
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Geiseln auf St. Pauli

Knappe Sprache, cooler Sound, unangepasstes Personal: »Hotel Cartagena« setzt sich deutlich vom Krimi-Durchschnitt ab. Dennoch ist es der achte Band einer Reihe, manches hat sich inzwischen abgenutzt.
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Ausnahme-Buch

Summa cum laude gab es für eine unkonventionelle Dissertation – und das darauf beruhende Buch fand auch außerhalb der Universitäten großen Widerhall. Jetzt wird der Klassiker der Gewaltforschung neu aufgelegt.
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Wozu Philosophie?

Radiogeplätscher ist mir nachgegangen und der Vorschlag des btb-Verlags: Mit Adorno in Neapel könne man den 50. Todestag des Philosophen begehen. Die Frage ist aber: Wozu braucht man solches Gedenken?
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